2027

Kinderkonzerte

WOLFGANG AMADÉ MOZART — PANTALON UND COLUMBINE
Mittwoch, 20. Januar 2027, 09:30 & 11 Uhr

Donnerstag, 21. Januar 2027, 09:30 & 11 Uhr, Große Hochlandhalle

Frühjahrskonzerte

JOSEPH HAYDN — DIE SIEBEN LETZTEN WORTE UNSERES ERLÖSERS AM KREUZE
Samstag, 20. März 2027, 19:30 Uhr & Sonntag, 21. März 2027, 15:00 Uhr, Apostelkirche

Familienkonzert

EINE MUSIKALISCHE ZEITREISE VON DER ANTIKE BIS IN DIE GEGENWART
Samstag, 24. April 2027, 17 Uhr • Große Hochlandhalle

Kammerkonzert I

Samstag, 1. Mai 2027, 19:30 Uhr • Saal der Musikschule

Herbstkonzert

ZUM 50. JUBILÄUM – FILMMUSIK AUS FÜNF JAHRZEHNTEN
Samstag, 23. Oktober 2027, 20 Uhr, Stadthalle

Kammerkonzert II

13. November 2027, 19:30 Uhr, Saal der Musikschule

Weiterführende Informationen zu unseren Konzerten:

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WOLFGANG AMADÉ MOZART — PANTALON UND COLUMBINE
Mittwoch, 20. Januar 2027, 09:30 ct 11 Uhr

Donnerstag, 21. Januar 2027, 09:30 und 11 Uhr, Große Hochlandhalle

Zu unseren Kinderkonzerten laden wir seit vielen Jahren Kinder der ersten bis vierten Klassen aus unseren städtischen Schulen und des Landkreises ein. Die Kinder erleben für die Dauer einer Schulstunde hautnah, was ein Orchester ist, welche Instrumente dort vertreten sind und wie es klingt, wenn Menschen miteinander musizieren.
Bislang hatten wir zumeist eine Geschichte in Wort und Musik erzählt und einmal sogar Ausschnitte aus der Oper Hänsel und Gretel gespielt, einschließlich Hexenhaus, Sängerinnen und Sängern.
Diesmal nun sollen Körper und Gesichter im Zeichen der Musik sprechen. Pantomime nennt man es, wenn Geschichten allein mit den Mitteln von Mimik und Gestik erzählt werden.
Auf dem Programm unseres Frühjahrskonzertes 2026 stand ein Werk Wolfgang Amadé Mozarts, und zwar seine Musik für eine Pantomime »Pantalon und Columbine«. Der Komponist schrieb dieses Werk für eine Tanzveranstaltung, bei der er sogar selbst in die Rolle einer der Figuren geschlüpft ist, wie er in einem Brief an seinen Vater berichtet hatte.
Unserem Orchester hat diese Musik so viel Freude bereitet, dass wir sie unbedingt gleich wieder spielen wollten. Und das tun wir jetzt im Rahmen unserer Kinderkonzerte. Diesmal unterstützt uns die Theater-AG des Gymnasiums Weilheim. Ihre Mitglieder zeigen uns stumm, was den Figuren Pantalon, Columbine, dem Doktor, Harlekin und vielen anderen so passiert.
Allein über die Schulen angeboten

JOSEPH HAYDN — DIE SIEBEN LETZTEN WORTE UNSERES ERLÖSERS AM KREUZE
Samstag, 20. März 2027, 19:30 Uhr ct Sonntag, 21. März 2027, 15:00 Uhr, Apostelkirche

Joseph Haydn komponierte „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ für die am Atlantik gelegene andalusische Stadt Cádiz. Bei Umbaumaßnahmen hatte man neben der zentral gelegenen Kirche Iglesia de Nuestra Senõra del Rosario einen unterirdischen, Santa Cueva („Heilige Höhle“) genannten Raum entdeckt, der als Andachtsort diente.

Ebendort erklang Haydns Musik am Karfreitag 1787 zum ersten Mal und begleitete fortan die jährlich stattfindenden Andachten ohne Unterbrechung bis 1804. In diesem Jahr verstarb Marqués de Val- de-Íñigos, Kaufmannssohn und Priester, der die Fertigstellung der Santa Cueva maßgeblich finanziert hatte. Die Tradition dieser musikalischen Andachten wurde noch etliche Jahre beibehalten. Der spanische Komponist Manuel de Falla bezeugt sie in seinen Jugenderinnerungen.

Zeitgleich mit der originalen Orchesterfassung erschienen Bearbeitungen für Streichquartett und Klavier. Sieben sogenannte Sonatas werden gerahmt von einer Einleitung und einem „Il terremoto“ (Erdbeben) überschriebenen Schlusssatz. Die einzelnen Sätze sind allesamt in ruhigem, langsamem Zeitmaß gehalten.

Hierzu äußerte Haydn gegenüber seinem Biographen Georg August von Griesinger: „Es war gewiß eine der schwersten Aufgaben, ohne untergelegten Text, aus freyer Phantasie, sieben Adagios aufeinander folgen zu lassen, die den Zuhörer nicht ermüden, und in ihm alle Empfindungen wecken sollten, welche im Sinne eines jeden, von dem sterbenden Erlöser ausgesprochenen Wortes lagen.“

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EINE MUSIKALISCHE ZEITREISE VON DER ANTIKE BIS IN DIE GEGENWART
Samstag, 24. April 2027, 17 Uhr • Große Hochlandhalle

Im Rahmen unseres Jubiläumsjahres laden wir diesmal zu einem Extra-Konzert. Die Allerjüngsten sind dabei besonders in Blick genommen und herzlich dazu eingeladen, zusammen mit Mama, Papa, Tante, Onkel, Oma, Opa … eine musikalische Reise durch die Zeit zu erleben.
Wusel, das Musikgespenst, schon sehr sehr sehr alt und immer noch quicklebendig, hat ein Mittel, um unseren Dirigenten Florian in die verschiedensten Epochen der Musikgeschichte zu befördern. Wir hören, wie Musik geklungen haben könnte, die bereits zweitausend Jahre alt ist. Und wir reisen musikalisch nach London, Paris, Wien und Prag.
Auf unserer Playlist stehen: das Seikilos Lied – das älteste schriftliche Zeugnis von Musik – sowie Ausschnitte aus Werken Georg Friedrich Händels, Wolfgang Amadé Mozarts, Bedřich Smetanas und der Komponistin Barbara Heller.
Die bekannte und in Weilheim lebende Schauspielerin Traute Hoess verkörpert Wusel, das Musikgespenst.
Das Programm dauert gut eine Stunde.

Samstag, 1. Mai 2027, 19:30 Uhr • Saal der Musikschule

Mit unserer Kammermusik-Reihe stehen wir bereits im fünften Jahr. Wir laden dazu jeweils an den Ort unserer dienstäglichen Probenarbeit, in den Saal der Musikschule, mit der wir uns so freundschaftlich verbunden fühlen.
Es bereichert uns, neben der Arbeit an orchestralen Werken, Musik in kleineren Besetzungen entdecken, proben und aufführen zu können.
In diesem Programm liegt unser Augenmerk auf Stücken, die vom Tanz inspiriert, in seinem Geiste komponiert oder gar zum Tanze gedacht sind.
»Musik ist für den Tanz, was Worte für die Musik sind.« Dies sagte Jean Georges Noverre, ein französischer Tänzer und Choreograph, der sich im Zeichen der Aufklärung für Natürlichkeit und Humanismus im Tanz engagierte.
Und in der Tat: das Pulsieren, der Rhythmus, die lebendige Geste, schwingende Körper, Vibration in all ihren Formen sind Attribute des Klingens, Tönens, Bewegtseins und Bewegtwerdens.
Auf unserem Programm stehen Werke von Carl Maria von Weber, Antonín Dvořák, Dmitri Schostakowitsch u.a.

ZUM 50. JUBILÄUM – FILMMUSIK AUS FÜNF JAHRZEHNTEN
Samstag, 23. Oktober 2027, 20 Uhr, Stadthalle

Unser fünfzigjähriges Bestehen spiegeln wir anlässlich unseres Jubiläumskonzertes an den vergangenen fünf Dekaden der Filmmusik. Dazu laden wir auch ehemalige Mitspielerinnen und Mitspieler sowie befreundete Musikerinnen und Musiker ein, uns zu einem großen Filmmusik-Orchester zu ergänzen und mit uns gemeinsam zu feiern.

Von jeher inspirierten bewegte Bilder zu musikalischer Begleitung. Viele bedeutende Komponisten des 20. Jahrhunderts schufen selbst Filmmusik. Musik vermag es, Charakter und Bedeutung der Bilder zu tragen und mitzugestalten, zu heben und zu verstärken. Dabei soll den leisen und feinen Tönen ebenso Raum geboten werden, wie den imposanten und auftrumpfenden.

Bewegte Bilder (Motion Pictures) erzeugen Bewegungen des Gefühls (Emotions). Im Zuge solcher Bewegungen verabschieden wir das „K“ unseres Kammerorchesters, wollen aufbrechen zu neuen Ufern, erneuernd uns bewegen und bewegt werden, den Bach- und Flussläufen der Musikgeschichte folgen, ihre Quellen aufsuchen und befragen, bis hin zu den Seen und Meeren, in die sie münden und die nie versiegen mögen.

Das Programm wird an dieser Stelle noch nicht verraten!

13. November 2027, 19:30 Uhr, Saal der Musikschule

Ohne Fantasie keine Kunst!

Musik gilt dabei als das vergänglichste Wesen im Kreise der Musenformen.

Kaum erklungen ist sie wieder vergangen.

Fantasie als musikalischer Gattungsbegriff steht vor allem für ungebundene Formen, die im Moment erscheinen, dem freien Einfall huldigen, ihre Gestalt je aus sich selbst entwickelnd, mäandernd, sich verzweigend und mitunter ganz aus Improvisation gewonnen.

Viele Programme unserer Kammermusikabende entstehen spontan. Immer entspringen sie der Fantasie unserer Mitglieder. Vom Duo bis zum Quintett treten unterschiedlichste Instrumente zueinander, begegnen einander und loten ihre Verhältnisse aus.

Auf unserem Programm: Musik von Carl Philipp Emanuel Bach, Franz Schubert, Robert Schumann u.a.

Seit kurzem vollzieht sich ein wichtiger Strukturwandel im Orchester. Das reine Streichorchester möchte ab sofort auch Bläser*innen als ständige Mitglieder und Probenteilnehmer*innen gewinnen und sich damit zu einem „sinfonischen Kammerorchester“ weiter entwickeln. Seine Mitglieder sind Liebhabermusiker, Musikschullehrkräfte und fortgeschrittene Musikschülerinnen und Schüler (Streicher und Bläser).


Seit Dezember 2020 ist Florian Appel der musikalische Leiter und Dirigent des Orchesters.

Er ist die treibende Kraft des sich vollziehenden Strukurwandels und nutzt auch sein persönliches Netzwerk kreativ und engagiert bei der Umsetzung.


Jedes Jahr werden im Rahmen des Kulturprogramms der Stadt Weilheim zwei Konzerte gegeben: Ein Frühjahrskonzert im Mai und ein Herbstkonzert im November. Die Proben finden regelmäßig am Dienstag von 19.45 bis 21.30 Uhr in der Musikschule statt. Hinzu kommen einige ganztägige Proben und nach Möglichkeit ein auswärtiges Probenwochenende zur intensiven Vorbereitung der Konzerte.

Darüber hinaus haben sich seit 2016 jährlich sogenannte Kinderkonzerte etabliert. Dabei spielt das Orchester in Zusammenarbeit mit vielen Grundschulen in der Region für 1.-4.-Klässler (2022 über 1.400 Kinder insgesamt) an zwei Vormittagen kindgerechte Stücke mit Moderation und Erklärungen von Werk und Instrumenten.

Gerne stehen Mitglieder des Kammerorchester Weilheim in unterschiedlichen Besetzungen für Umrahmungen und Verstärkung von vielfältigen Ereignissen zur Verfügung.